Kenia
Der Auftakt zu Ottos großer Reise
Einreisedatum 19. Dezember 1988
Kilometerstand 7.115
Hauptstadt Nairobi
Größe 580.367 km²
Einwohner 38.610.097
BIP 41.117 Mio. US-Dollar
Amtssprache Swahili/Englisch

Das ostafrikanische Land war der Startpunkt von Ottos großer Reise: Gunther Holtorf schickte seinen gerade neu gekauften Wagen noch ohne Ausbau Ende 1988 mit einem Flugzeug nach Mombasa. Der Lufthansa-Cargo-Jet war leer und sollte Nelken fürs Weihnachtsgeschäft abholen. Gegen einen geringen Obolus durfte Otto mitfliegen. In Kenia wollte Gunther Holtorf mit seiner dritten Frau Afrika bereisen. Nach kurzer Zeit kriselte es aber in der Beziehung und beide flogen schon im Frühjahr zurück nach Deutschland – und ließen sich scheiden. Mit dem Kenia, in das Gunther Holtorf mit seiner vierten Frau Christine immer wieder gerne zurückkehrte, hatte das allerdings nichts zu tun. Das Land bot immer wieder tolle Möglichkeiten der Tierbeobachtung. Allerdings wurde es mit den Jahren zunehmend schwieriger und auch gefährlicher, in Kenia zu reisen.
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Die Samburu sind ein Nomadenstamm und leben in den Wüstengebieten Nordkenias. Die Holtorfs besuchten die Region mehrfach.23 von 23 -
Rote Erde, blauer Himmel und offene Grassavannen sind typisch für Kenia. Hier fährt Otto in Richtung der somalischen Grenze.1 von 23 -
Die Infrastruktur ist oft rudimentär und stammt teilweise noch aus der britischen Kolonialzeit.2 von 23 -
Schirmakazien bieten bei der Fahrt durch offenes Gelände Schutz gegen die Sonne.3 von 23
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Die Tiere Ostafrikas erlebten die Holtorfs in Kenia hautnah. Hier durchsucht ein diebischer Pavian die Dachladung von Otto.4 von 23
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Auf kleinen Dorfmärkten deckten sich die Reisenden täglich mit frischen Lebensmitteln ein, um abends dann selber zu kochen.5 von 23
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Im Norden Kenias ist das Wasser knapp und viele Orte müssen mit Tankwagen versorgt werden. In noch abgelegeneren Landesteilen teilten die Holtorfs ihre Vorräte mit den Einheimischen. Hier schenkt Christine Holtorf Trinkwasser aus.6 von 23
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Diesen „Transafrikanischen Highway“ hat es nie gegeben: Dass die nigerianische Hauptstadt Lagos von Kenia aus auf einer durchgehenden Straße jemals erreichbar sein wird, entsprang dem Wunschdenken der damaligen Regierungen. „Schwarting“, so hieß übrigens der Mercedes-Händler in Oldenburg, bei dem Gunther Holtorf Otto kaufte.7 von 23
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Südlich von North Horr steht Otto auf einer riesigen Schlammfläche: Die Oberfläche ist bereits trocken und trägt den Wagen nur am Rande der Fläche. Einige hundert Meter weiter wäre der Wagen versunken. Als rettender Ausweg blieb nur der Rückweg in der selben Spur.8 von 23
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Gunther Holtorf sucht vom Dach Ottos aus die Piste: Die war so zugewachsen, dass sie nicht mehr zu sehen war.9 von 23
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Millionen rosafarbener Flamingos entlang des flachen Ufers des Nakuru-Sees in Zentralkenia. Das rosa Band zieht sich um den ganzen See.10 von 23
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Die grazilen Vögel suchen im flachen Wasser nach Nahrung. In dem alkalischen Sodasee finden sie bestimmte blaugrüne Algen und kleine Krebse, die ihnen erst ihre rosa Farbe verleihen.11 von 23
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Große Tiere waren in Kenia häufig anzutreffen: Nashörner, ...12 von 23
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... Antilopen, ...13 von 23
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... Gnuherden ...14 von 23
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... und natürlich Löwen.15 von 23
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Wenn es geregnet hatte, verwandelte sich der rote Boden oft in zähen Matsch. Gunther Holtorf machte erste Erfahrungen damit, wie es ist, seinen Otto aus dem Schlamm zu befreien. Hier hatte er auch noch den ersten Plattfuß der Tour und musste das Rad in einer Gegend wechseln, in der es viele Löwen gab.16 von 23
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Durch von anderen Fahrzeugen fein gemahlenen Lehm kam Otto oft nur mit viel Schwung – und wirbelte dabei mächtig viel des feinpudrigen Materials auf.17 von 23
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Kugelförmige Schilfhütten am Rudolfsee, auch Turkanasee genannt, im Norden des Landes an der Grenze zum Südsudan.18 von 23
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Die Bewohner waren froh über den ungewöhnlichen Besuch durch Otto. Während die Jüngeren schon westliche Kleidung trugen, ...19 von 23
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...waren die Großeltern der Familie immer noch traditionell in Tücher gekleidet.20 von 23
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Massai-Krieger in ihren traditionell roten Umhängen und mit ihren langen Speeren21 von 23
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Das Volk der Massai ist der wohl bekannteste Stamm Ostafrikas und lebt grenzüberschreitend in Kenia, Tansania und Uganda.22 von 23