Weltkarte

Sudan

Feigen und Tee im Niltal

Einreisedatum 26. November 1994
Kilometerstand 133.482

Hauptstadt Khartum

Größe 1.886.068 km²

Einwohner 38,3 Mio.

BIP 64,750 Mrd. US-Dollar

Amtssprache Arabisch/Englisch

Der Sudan ist ein schwieriges Reiseland. Eigentlich können sich die Holtorfs nur entlang des Nils von Khartum in Richtung Norden sicher bewegen. Die Grenze zu Ägypten durften sie aber nicht passieren. Weitere Großstädte und die Darfur-Region im Westen mieden sie. Auch in den Südsudan können sie aufgrund des Bürgerkriegs trotz mehrerer Anläufe nicht einreisen.
  • Den bandagiertem Arm fest am Körper, buddelte Holtorf mit seiner Frau Christine den fest sitzenden Otto mit dem Highjack wieder aus. Hochgebockt kamen die Sandbleche unter die Räder, dann ging es weiter. Mehrere Male ging das so. "Das war grenzwertig", erinnert sich Gunther Holtorf heute. "Ich hatte irre Schmerzen."
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  • Bei der Fahrt entlang des Nils stoßen Holtorfs auf viele historische Fundstätten, darunter auch etliche Pyramiden.
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  • Blick auf eine Siedlung am Nil. Aus Sicherheitsgründen übernachteten Holtorfs meist in Flussnähe und mieden die großen Städte.
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  • Die beiden grünen Uferstreifen werden im Sudan für Feigenplantagen genutzt. Das restliche Land ist extrem trocken und staubig.
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  • Nach einer geglückten Nil-Überquerung. Übernachtet wurde oft auf Überschwemmungsflächen in Nil-Nähe. Meist dauerte es nicht lange, bis Einheimische mit Tee und Feigen kamen, um die Fremden zu begrüßen.
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  • Kamele waren für diese Nomaden-Familie das einzige Transportmittel
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  • Frauen, Kinder, Brennholz, Wasser und Ziegen - alles muss mit auf der Suche nach Weideplätzen
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  • Am Nil trafen die Holtorfs auf das verlassene und verfallene Suakin, die Vorläuferstadt des heutigen Port Sudan – samt Kanonen vor der Tür
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  • Gunther Holtorf erkundete mit seiner Kamera die Ruinen
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  • Diese Säulen stehen wohl schon tausende Jahre hier in der Wüste und stammen aus ägyptischer Zeit
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  • Weiter in Richtung Norden stießen die Holtorfs immer wieder auf steinerne Zeugen einer längst vergangenen Zeit.
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  • Die Pyramiden im Sudan fallen in der Regel etwas kleiner aus als im Nachbarland Ägypten. Hier wurde eine der Grabstätten zur Veranschaulichung nachgebaut.
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  • Die spitzen Pyramiden beeindruckten die Reisenden
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  • Von gut erhalten bis vollkommen verfallen: Der Zustand der Pyramiden wird von rechts nach links immer schlechter
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  • In der extrem trockenen Gegend musste das Wasser aus tiefen Brunnen von Hand geschöpft werden
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  • Einen derartigen Geländewagen mit zwei Europäern bekamen die Bewohner hier eher selten zu sehen. Entsprechend groß war die Neugier.
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  • "Die Menschen waren überall sehr freundlich" – Gunther Holtorf machte gute Erfahrungen im Sudan.
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  • Auffallend waren die goldenen Nasenringe der Frauen
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  • Auf den Märkten am Nilufer werden Pampelmusen verkauft
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  • Otto wagte sich bis ans flache Ufer des Roten Meeres
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  • Im Norden des Sudan ist der Sand das größte Problem für den spärlichen Verkehr. Hier hat sich ein LKW fest gefahren.
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  • Mitten in der Wüste trafen die Holtorfs dann auf Gleise und einen umgestürzten Waggon eines Güterzuges. Britische Kolonialingenieure hatten die Strecke einst von Atbara nach Wadi Halfa gebaut, um Stromschnellen im Nil zu umgehen.
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  • Die etwa 400 Kilometer lange Verbindung von Atbara nach Wadi Halfa war noch immer in Betrieb. Otto wurde auf einem Eisenbahnwaggon festgezurrt.
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  • Dann ging es ausnahmsweise per Zug weiter. Weil der Waggon so stark schaukelte, überprüfte Gunther Holtorf bei jedem Halt die Gurte, die Otto hielten. Nachts stürzte er dabei auf die Schulter, dachte sich aber zunächst nichts dabei.
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  • Von Wadi Halfa ging es an den Nubia-See: Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Ägypten, doch die Grenze blieb für die Holtorfs verschlossen.
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  • Auf staubigen Pisten fuhren sie durch den Nord-Sudan auf dem Weg von Wadi Halfa zurück nach Westen zum Nilufer. Die Gegend war menschenleer, in eineinhalb Tagen begegnete Otto keinem anderen Fahrzeug.
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  • Gunther Holtorf kugelte sich die beim Sturz verletzte Schulter bei einer unüberlegten Bewegung endgültig aus. Das war höllisch schmerzhaft. Auf der Fahrt von Dongola, wo er eingerenkt worden war, ging es durchs offene Gelände in die Hauptstadt Karthoum, wo die Verletzung in einem richtigen Krankenhaus noch einmal untersucht werden sollte.
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  • Video 1: Sudan - eine überraschende Erkenntnis
  • Video 2: Südsudan - vergebliche Mühen

Hier war Otto schon einmal ...

Äthiopien

Einreisedatum 23. Dezember 1994
Kilometerstand 136.934

Kenia

Einreisedatum 06. Januar 1995
Kilometerstand 139.074

Tansania

Einreisedatum 24. Januar 1995
Kilometerstand 141.132

Malawi

Einreisedatum 26. Januar 1995
Kilometerstand 142.108

Mosambik

Einreisedatum 30. Januar 1995
Kilometerstand 143.310

Simbabwe

Einreisedatum 30. Januar 1995
Kilometerstand 143.560

Südafrika

Einreisedatum 01. Februar 1995
Kilometerstand 144.160