Weltkarte

Senegal

Vom Etappenziel der Saharafahrer zur unerreichbaren Region

Einreisedatum 25. Dezember 1990
Kilometerstand 57.855

Hauptstadt Dakar

Größe 196.722 km²

Einwohner 12.643.799

BIP 11,1 Mrd. US-Dollar

Amtssprache Französisch

Als Otto 1990 das erste Mal Dakar, die Hauptstadt des Senegal erreichte, eine der Perlen des französischen Kolonialreiches in Afrika, da waren Fahrzeuge, die aus Europa kommend die Sahara durchquert hatten, keine Seltenheit. Als Gunther Holtorf zusammen mit Elke Dreweck 2013 noch einmal die Route fuhr, waren sie fast die einzigen mit einem europäischen Fahrzeug auf der Strecke. Der Grund dafür waren die vielen Überfälle, die Terrorgefahr und die instabile politische Lage in der ganzen Region.
  • Auch Kinder tragen schon schwere Schalen auf dem Kopf
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  • „Regelung der Eisenbahn von Senegal“ steht in großen Lettern auf dem berühmten Endbahnhof der Bahnstrecke Dakar-Niger. Der Kolonialherr Frankreich macht sich deutlich bemerkbar. So ist in Senegal auch überall ein Baguette zu haben. Otto parkt neben einem 1990 noch allgegenwärtigen Renault R4.
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  • Von Mali fuhren Gunther und Christine Holtorf über Bamako in die Hauptstadt Dakar an der berühmten Eisenbahnstrecke entlang, die zirka 1300 Kilometer misst. Die Brücken musste sich Otto mit den Zügen teilen.
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  • Trotz der widrigen Straßenverhältnisse und der schweren Ladung blieben sie nicht liegen
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  • Die Einheimischen lebten in kleinen Siedlungen aus runden Lehmhütten auf dem Land – fernab von den Touristenströmen
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  • Vorräte lagerten in Lehmgefäßen
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  • Die Hütten standen oft dicht beieinander, damit die Bewohner sich gegenseitig Schutz bieten können
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  • Mithilfe der Feuerrodung erschlossen sich die Bauern neues Terrain
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  • Ein gängiges Bild auf den Straßen des Senegal: Untermotorisierte und überladene Lkw übernehmen auch noch den Personentransport
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  • Güter werden im Senegal, wie überall in Westafrika, auf dem Kopf transportiert
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  • Hier trug auch mal ein Mann eine Last, ein eher ungewöhnliches Bild
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  • Video: Senegal - von Baguette und Korruption