Weltkarte

Oman

"Sahara-Feeling" ohne Sahara

Einreisedatum 08. März 2005
Kilometerstand 460.340

Hauptstadt Maskat

Größe 309.500 km²

Einwohner 3.219.775

BIP 71,888 Mrd. US-Dollar

Amtssprache Arabisch

Das Sultanat im Osten der Arabischen Halbinsel "ist ein ideales Land, um in das Sahara-Gefühl einzutauchen", sagt Gunther Holtorf. Denn der größte Teil des Südwestens wird von der Dschiddat al Harasis bestimmt, einer Wüstenfläche an der Grenze zu Saudi-Arabien. Im Norden und in der Enklave Musandam an der Straße von Hormus steigen die Berge auf mehr als 2000 Meter Höhe an.

Noch bis in die 70er Jahre war das Land rückständig und verfügte kaum über eine nennenswerte Infrastruktur. Erst nach einem Staatsstreich durch Sultan Qabus, der bis heute an der Macht ist, öffnete sich der Oman dem Westen, wurden Straßen gebaut und die Erdölfelder erschlossen. Doch anders als Dubai, das sich ganz modern geben will, legt das Land keinen Wert auf Massentourismus. Stattdessen heißt es Individualreisende willkommen und pflegt alte arabische Traditionen. Hier wächst jener Baum, aus dem das Weihrauchharz gewonnen wird. Einst war Sindbad der Seefahrer im Oman zu Hause.

Christine und Gunther Holtorf bereisten den Oman im Jahre 2005 und stießen auf eine Bevölkerung, die "uns gegenüber extrem freundlich und hilfsbereit war".
  • Karge Landschaft in den Bergen des Omans an der Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten
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  • Otto parkt an der Corniche von Muskat. An der Uferpromenade der Hauptstadt steht die überdimensionale Skulptur eines Weihrauchgefäßes.
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  • Bis in die Gegenwart hat der Oman seine Ursprünglichkeit bewahrt. Christine und Gunther Holtorf durchfuhren den Oman in Süd-Nord-Richtung im Jahr 2005 auf ihrem Weg vom Jemen in die Vereinigten Arabischen Emirate.
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  • Ganz im Norden der Arabischen Halbinsel liegt die Enklave Musandam, die zum Oman gehört. Hier steigen die kargen Berge aus einer steilen Fjordlandschaft bis auf über 2000 Meter an.
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  • Am Südrand des Hadschar-Gebirges liegt die Oasenstadt Nizwa, ein alter Handelsplatz
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  • Die ausgedehnten Palmenhaine in Nizwa werden seit Jahrhunderten kultiviert. Hier ein Blick vom Turm des Forts über dem Suk.
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  • Die gewaltige Festung Hisn Tamah in der Oase Bahla ist ein vollständig aus Lehmziegeln errichteter Bau, der seit 1987 zum Weltkulturerbe der Unesco gehört
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  • Begegnung am Straßenrand: Das Futter für die Tiere wird von den Beduinen auf dem Kopf transportiert
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  • Otto parkt vor dem Schloss von Jabrin in der Region ad Dachiliyyra, das 1670 vom damaligen Sultan in Auftrag gegeben und später als Wohnort genutzt wurde
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  • Video: Oman - ein freundliches Wüstenland