Weltkarte

Neuseeland

Das grüne Ende der Welt

Einreisedatum 04. Juli 2002
Kilometerstand 357.006

Hauptstadt Wellington

Größe 269.652 km²

Einwohner 4.445.000

BIP 161,81 Mrd. US-Dollar

Amtssprache Maorisch/Englisch/Neuseeländische Gebärdensprache

Fast ein halbes Jahr tourten die Holtorfs durch Neuseeland. Noch heute erinnert sich Gunther gerne an die beiden grünen Inseln im Südpazifik mit ihren überaus freundlichen Bewohnern. Die "Kiwis" – wie sie sich selber nennen – leben in einer atemraubenden Natur, in der es fast alle Klimazonen gibt: von staubtrockenen Wüsten bis hin zum Regenwald. Ein Land wie geschaffen für Rundreisen im Auto, auch wenn Ottos Geländegängigkeit angesichts guter Straßen hier nur selten gefordert wurde.
  • Wale, Delfine, Seelöwen – vor und an den Küsten Neuseelands findet sich eine beeindruckende Artenvielfalt.
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  • Am anderen Ende der Welt: Kein Land ist weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Diesen Wegweiser in der Nähe des östlichen Kaps trennen fast 20.000 Kilometer von Frankfurt – bis zur Antarktis sind es von dort hingegen nur rund 3000.
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  • Wellington, die Hauptstand Neuseelands, liegt an einer Bucht auf der Nordinsel. Vom Mount Victoria östlich des Stadtzentrums hat man einen spektakulären Ausblick auf die Yachten und Kreuzfahrtschiffe im Hafen.
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  • Die Form dieser Bäume hat sich den starken Böen angepasst, die über das Land fegen – und die Stadt. Der Spitzname der Hauptstadt lautet daher „Windy Wellington“.
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  • Die Natur der Südinsel gilt als noch wilder und unverfälschter als die des Nordens. Queenstown, zwischen den Ufern des Lake Wakatipu und der Bergkette „The Remarkables“, ist bei Outdoor-Junkies besonders beliebt.
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  • Rafting-Touren führen durch die Canyons im Umland von Queenstown. Über den Kawarau River spannt sich aber zum Glück eine alte Hängebrücke ...
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  • ... die selbst einem voll beladenen Weltreise-Mobil wie Otto standhält – auch wenn Gegenverkehr ausgeschlossen ist.
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  • Dabei ist die Kawarau Bridge weniger als Verkehrsweg denn als Keimzelle des Bungeespringens bekannt. 1988 gründeten die Neuseeländer AJ Hackett und Henry van Asch hier den weltweit ersten Absprungplatz, von dem man sich noch heute in die Tiefe stürzen kann.
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  • Von Neuseeland breitete sich das Bungee-Fieber um die ganze Welt aus. Mittlerweile sind auch hier viele weitere Absprungplätze hinzugekommen – zum Beispiel auf einer Plattform 400 Meter über Queenstown, von der man im Winter auch nachts springen kann.
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  • Die Südwestspitze der Südinsel wird zerschnitten von zahlreichen Fjorden, die einst gigantische Gletscher in den Fels geschliffen haben. Der vielleicht schönste ist der Milford Sound, über den der 1692 Meter hohe Mitre Peak, auf Deutsch „Bischofshut“, ragt.
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  • Ihren Spitznamen „Kiwis“ haben die Neuseeländer ihrem flugunfähigen Nationalvogel zu verdanken. Die Kiwi-Frucht ähnelt dem Vogel äußerlich und wird im ganzen Land angebaut – wie auf dieser Farm bei Te Puke, wo man der eigentlich aus China stammenden Kiwi gleich ein Denkmal setzte.
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  • Bei Neuseeland prallen die australische und die pazifische Erdplatte aufeinander. Ihre Kraft schuf auf der Südinsel die Gipfel der neuseeländischen Alpen, auf der Nordinsel Vulkane, die noch heute aktiv sind. Im Hintergrund ragt der Mount Nelson in die Höhe
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  • Der „Cadrona Bra Fence“ ist eine der kuriosesten Sehenswürdigkeiten des Landes. 1999 tauchten die ersten vier Büstenhalter an dem Straßenzaun in Central Otago auf. Der Grund dafür ist unbekannt, aber seitdem haben Vorbeifahrende Tausende weitere gespendet.
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  • Am südlichen Ende des Lake Wakapitu liegt die Kleinstadt Kingston. Bekannt ist sie vor allem für den Zug „Kingstown Flyer“, der die Stadt ab den 1890er Jahren mit der Küste verband.
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  • Noch bis 2012 kutschierte der historische Zug Besucher in das nahe Lumden. Und von wo hatte man den besten Blick auf die alte Dampflokomotive? Natürlich von Ottos Dach.
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  • Der „Flyer“ war einst der einzige Personenzug auf den Gleisen, die man wegen des Goldrauschs angelegt hatte. Der erfasste ab Mitte des 19. Jahrhunderts das Gebiet um den Lake Wakapitu.
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  • Die Lokomotive ist aber nicht das einzige Relikt vergangener Zeiten. Auch die mehr als hundert Jahre alte „TSS Earnslaw“ schippert für Bootstouren noch über den Lake Wakapitu. Sie verband Anfang des 20. Jahrhunderts die isolierten Uferdörfer miteinander.
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  • Das Cardrona Hotel öffnete 1863 während des Goldrauschs seine Türen. Heute ist es eines der ältesten noch betriebenen Hotels Neuseelands.
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  • Am Ufer des Lake Rotorua, dem zweitgrößten Binnensee des Landes, thront das Bath House. Früher ein beliebtes Spa, ist es mittlerweile Heimat des Rotorua Museum of Art and History, das auch Artefakte der Maori, Neuseelands Ureinwohner, zeigt.
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  • Das Land rund um Rotorua ist ein aktives Thermalgebiet. An manche ausbrechende Geysire kommen Besucher bis auf wenige Meter heran.
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  • Absolute Mehrheit: Rund 4,5 Millionen Menschen leben in Neuseeland – und mehr als 30 Millionen Schafe. Captain Cook brachte 1773 das erste blökende Exemplar auf die Insel.
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  • Lange war die Schafzucht der wichtigste Sektor von Neuseelands Landwirtschaft. Mittlerweile steht sie hinter der Milchwirtschaft nur noch an zweiter Stelle.
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  • Insgesamt drei unterschiedliche Arten von Pinguinen sind in Neuseeland zu Hause – alle leben an der Küste der Südinselund den Eilanden davor.
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  • Auch Australische Tölpel brüten auf Neuseeland. In manchen Kolonien leben mehr als 10.000 Paare dicht an dicht.
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  • Neuseeland ist Heimat einer vielseitigen Vogelwelt. Neben Tölpeln und Kiwis ist der Kea, ein bis zu 50 Zentimeter großer Papagei, der seinen Namen seinem charakteristischen Schrei verdankt, einer der bekanntesten.
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  • Video: Neuseeland - das sicherste Land der Welt