Weltkarte

Libyen

Früher eines der reichsten Länder Afrikas – mit dem billigsten Diesel

Einreisedatum 02. Januar 2005
Kilometerstand 440.009

Hauptstadt Tripolis

Größe 1.775.500 km²

Einwohner 6.002.347

BIP 57.064 Mio. US-Dollar

Amtssprache Arabisch

Die Holtorfs besuchten Libyen im Jahr 2005. Damals war das nordafrikanische Land noch offiziell eine Volksrepublik und wurde von Muammar al-Gaddafi diktatorisch regiert. 2011 wurde er in einem blutigen Bürgerkrieg gestürzt und ermordet. Zur Zeit des Besuches der Holtorfs galt Libyen als reichstes Land auf dem afrikanischen Kontinent, vor allem wegen der seit 1959 entdeckten großen Ölvorkommen. Infrastruktur und Landwirtschaft waren gut ausgebaut und gigantische Bewässerungsprojekte sollten die Wüste grün machen. Heute liegen die meisten dieser Bauwerke in Trümmern.
  • Die Holtorfs mussten nachts ihre Daunenschlafsäcke auspacken, denn es wurde empfindlich kalt. Hier genießen sie die ersten wärmenden Sonnenstrahlen.
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  • Muammar al-Gaddafi war einer der am längsten regierenden Diktatoren der Erde. Er war von 1969 bis 2011 an der Macht und ließ sich gerne in erhabener Pose darstellen. Die Holtorfs trafen 2005 überall auf Bilder von ihm.
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  • Das große Land verfügt über weite Wüstenregionen mit großen Ölvorkommen, die das Land reich machten. Die Infrastruktur war damals gut ausgebaut.
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  • Moderne Moscheen und Wohnblöcke stehen neben traditionellen Lehmbauten in einer Oasenstadt
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  • Diese überdimensionalen Wasserrohre sollten die Wüste mit Wasser versorgen und begrünen helfen
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  • An vielen Stellen funktinierte das tatsächlich - wenn auch mit enormem Geld- und Energieaufwand und auf Kosten der Grundwasserreserven.
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  • Die Ruinen von Leptis Magna zählen zu den eindrucksvollsten Kulturschätzen des Landes. Hier der antike Marktplatz.
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  • Leptis Magna war ursprünglich eine phönizische Stadt, die 146 v. Chr. von den Römern erobert wurde. Die heute zu sehenden Bauten stammen meist aus römischer Zeit.
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  • Berge bilden eine atemberaubende Kulisse für Otto. Die Straßen in Libyen sind exzellent gewesen, der Diesel so billig wie sonst nirgendwo. Zwei mal mussten die Holtorfs nicht mal bezahlen, weil 100 Liter nur etwa zwei Dollar gekostet hätten.
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  • In dem großen Land gab es viele Konflikte: Phönizier, Karthager, Römer, Johanniter, Araber, Korsaren, Italiener und auch Deutsche hinterließen ihre Spuren.
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  • Das deutsche so genannte "Afrikakorps" der Wehrmacht unter Erwin Rommel kämpfte im 2. Weltkrieg in der libyschen Wüste mehrere Jahre gegen die Briten. Soldatenfriedhöfe zeugen noch heute davon.
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  • Die riesigen Dünenfelder waren einst ein Paradies für Offroad-Fahrer. Heute ist das Land nicht mehr sicher.
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  • Video: Libyen - die Begrünung der Wüste