Weltkarte

Kamerun

Deutsche Spuren in West-Afrika

Einreisedatum 14. Februar 1991
Kilometerstand 67.930

Hauptstadt Yaoundé

Größe 475.442 km²

Einwohner 20.549.221

BIP 42.778 M. US-Dollar

Amtssprache Französisch/Englisch

In der ehemals deutschen Kolonie Kamerun hatten sich schon um 1470 portugiesische Händler niedergelassen, die vor allem mit Elfenbein und Zuckerrohr ihre Geschäfte machten. In der deutschen Kolonialzeit ging es aber vor allen Dingen um Palmöl. Das Land war für die Holtorfs ein angenehmes Reiseland, in dem sie viele freundliche Menschen trafen, von denen überraschend viele auch ein paar Brocken Deutsch sprachen.
  • Auch in Kamerun trafen die Holtorfs noch auf viele klassische Rundhütten-Dörfer.
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  • Alles eine Frage der Technik: Diese drei kamerunischen Mädchen balancieren scheinbar mühelos ihre Schalen auf dem Kopf. Gunther Holtorf und seine Frau Christine besuchten die ehemalige deutsche Kolonie im Jahr 1991.
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  • Gunther Holtorf war fasziniert von dem Geschick der Trägerinnen
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  • In der Gesellschaft Kameruns sind für Frauen Aufgaben wie Kindererziehung und Betreuung des Haushaltes vorgesehen. Mittlerweile brechen allerdings alte Strukturen langsam auf. Gerade in den größeren Städten leben Frauen zunehmend unabhängiger.
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  • Auf dem Land lebten die Traditionen dagegen weiter
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  • Männer mit Kopflasten bekam er deswegen seltener vor die Kamera. Mehr als 20 Millionen Menschen leben in Kamerun. Durch mangelhafte Infrastruktur und medizinische Versorgung in dem Entwicklungsland werden Männer und Frauen im Schnitt nur etwas älter als 50 Jahre.
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  • Die traditionelle kamerunische Kleidung nennt sich Kaba Ngondo. Sie zeichnet sich durch farbenfrohe Muster aus.
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  • Die Yamswurzeln, die hier verkauft werden, sind eines der Grundnahrungsmittel des Landes.
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  • Christine Holtorf nahm die kamerunischen Produkte etwas genauer unter die Lupe. Der Verkauf von überschüssigen Nahrungsmitteln ist eine wichtige Einnahmequelle für viele Selbstversorger-Familien.
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  • Gekocht wurde oft noch in rypischen dreibeinigen Tontöpfen, die hier verkauft wurden.
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  • Auch in Kamerun war der ungewohnte Anblick von Geländewagen Otto der Ausgangspunkt vieler Gespräche. Hier begegnet Christine Holtorf einigen Frauen mit ihren Kindern.
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  • "Die Menschen waren extrem freundlich, höflich und entgegenkommend", erinnert sich Gunther Holtorf
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  • Etwa 200.000 Jungen und Mädchen lernen Deutsch an Schulen in Kamerun. Damit ist es nach Spanisch die wichtigste Fremdsprache im Land – ein Relikt aus der Zeit der deutschen Kolonialbesatzung zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem Ende des Ersten Weltkrieges.
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  • Offizielle Amtssprachen sind allerdings nur Englisch und Französisch. Diese Regelung stammt noch aus der Zeit der Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich, die nach der Unterzeichnung des Versailler Vertrags die Kontrolle Kameruns übernahmen.
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  • Hier wurden handgefertigte Holzschalen angeboten.
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  • Viele Menschen arbeiten in Kamerun täglich auf den Feldern und müssen ihr Arbeitsgerät über weite Strecken auf dem Rücken transportieren.
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  • Endlich Abwechslung: Jugendliche ließen ihre Arbeit bei der Baumwollernte liegen und stürmten auf Otto zu, als sie ihn sahen.
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  • Am Waschtag ist Otto auch als Wäscheständer im Einsatz
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  • Die unbefestigten Pisten weichten bei Niederschlägen auf und der Lehm wurde von schweren LKW zur Seite gedrückt. Rechts und links der Fahrspur entstanden hohe Wälle und die Straße versank regelrecht.
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  • Unfälle gehören auf Afrikas Straßen zum Alltag. Oft trafen die Holtorfs auf altertümliche Gefährte, die völlig überladen einfach umgekippt waren.
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  • Einmal passte Gunther Holtorf selber nicht auf und rammte bei niedrigem Tempo einen Kilometerstein. Der Schaden war jedoch gering.
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  • Video: Kamerun - die Zeit steht still im Land der netten Menschen