Weltkarte

Eritrea

Relikte vergangener Schlachten am Roten Meer

Einreisedatum 28. Februar 1994
Kilometerstand 125.043

Hauptstadt Asmara

Größe 121.100 km²

Einwohner 6.380.803

BIP 1.316 Mio. US-Dollar

Amtssprache Tigrinya/Englisch/Arabisch

Eritrea ist geprägt durch den Konflikt mit dem großen Nachbarn Äthiopien und dem Streben nach Unabhängigkeit. Immer wieder kam es in den 80er und 90er Jahren, als die Holtorfs das Land bereisten, zu Kriegen zwischen den beiden Ländern. In dem trockenen und wenig fruchtbaren Land arbeiten rund 75 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Trotzdem müssen Lebensmittel importiert werden und es kam immer wieder auch zu schweren Hungersnöten.
  • Die Rundhütten mit ihren Strohdächern umrahmt von Papaya-Pflanzen, die wertvolle Vitamine lieferten
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  • Ein herzliches Willkommen in Eritrea wünschte 1994 die nationale Versicherungsgesellschaft.
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  • Die Hauptstadt Asmara der einst italienischen Kolonie, die später zum Königreich Äthiopien gehörte, macht einen italienisch-mediterranen Eindruck.
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  • Die Stadt ist noch heute geprägt von der italienischen Kolonialarchitektur
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  • Faktisch ist Eritrea nach wie vor ein Einparteienstaat, in dem einst auch Marxismus und Leninismus Geltung hatten
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  • Das Land erstreckt sich entlang des Roten Meeres und schneidet Äthiopien von einem eigenen Seezugang ab
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  • Überall an der Grenze zu Äthiopien trifft man auf die Relikte des vergangenen Krieges mit dem Nachbarland, von dem Eritrea lange beherrscht wurde. Die Tafel weist auf eine große Schlacht 1988 hin.
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  • Verstreut in der kargen Landschaft liegen die Reste von Militär-Konvois ...
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  • ...zerschossenen Truppentransportern ...
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  • ... und Panzern
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  • Die Toten des Krieges wurden oft in Massengräbern beerdigt
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  • An anderer Stelle gibt es ordentlich angelegte Kriegsgräberfelder, an deren Rändern immer noch verlassene Panzer parken. Die Schulkinder im Vordergrund schienen sich an den Anblick gewöhnt zu haben.
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  • Zerfetzte Überreste von Fahrzeugen zeigen die Gewalt der Kämpfe, bei denen zehntausende Tote auf beiden Seiten zu beklagen waren
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  • Auch zerschossene Gebäude waren in den Grenzregionen noch häufig zu sehen
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  • Der Konflikt mit Äthiopien brach in den 90er Jahren mehrfach aus
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  • Inzwischen haben sich die beiden Länder aber auf eine Grenzlinie geeinigt
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  • Abseits der ehemaligen Kampfgebiete war die Landschaft unberührt ...
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  • ... aber nicht weniger karg
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  • Otto fuhr auf engen Pisten durchs Land
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  • Die Brücken waren angesichts seiner 3,5 Tonnen Gewicht nicht besonders vertrauenserweckend. Aber es gab keine Alternative.
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  • Affen waren die einzigen größeren Tiere, die Gunther Holtorf fotografierte
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  • Baobab-Bäume ragten wie überall in Afrika aus der Savannenlandschaft
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  • Dorfbewohnerin in einem kostbar verzierten Kleid aus Antilopenfell
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  • Holz für die Herdfeuer musste oft über weite Strecken herbeigetragen werden
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  • Die Frauen eines Dorfes scharten sich neugierig um Christine Holtorf
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  • Diese Kinder dagegen waren etwas abwartender
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  • Eine Frau trug frisches Grün in den Ort
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  • Die Armut auf dem Land war damals groß
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  • Auf den Straßen begegnete Otto meist nur Kamelen, die Waren transportierten
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  • Wasser musste aus tiefen Brunnen von Hand geschöpft werden, um die Tiere tränken zu können
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  • Video: Eritrea - das unbereisbare Land am roten Meer

Hier war Otto schon einmal ...

Äthiopien

Einreisedatum 11. März 1994
Kilometerstand 126.395

Kenia

Einreisedatum 18. März 1994
Kilometerstand 128.043

Äthiopien

Einreisedatum 27. Oktober 1994
Kilometerstand 129.027

Eritrea

Einreisedatum 16. November 1994
Kilometerstand 132.550