Weltkarte

Algerien

Früher einmal das Tor zur Sahara

Einreisedatum 15. November 1990
Kilometerstand 49.637

Hauptstadt Algier

Größe 2.381.741 km²

Einwohner 32 Mio.

BIP 190,7 Mrd. US-Dollar

Amtssprache Arabisch

Der schnellste Weg in die Sahara führte 1990 durch Algerien. Die Holtorfs kurvten rund einen Monat durch das nordafrikanische Land und trafen dabei allerlei illustre Reisende, die sich ebenfalls auf eine Wüstendurchquerung vorbereiteten. Die ungewöhnlichste Figur gab dabei ein beinamputierter Amerikaner auf seiner Harley-Davidson ab. Gunther Holtorf war so überrascht, dass er vergaß, ein Foto von dem Mann zu machen. Heute ist Algerien aufgrund von Überfällen und Terrorwarnungen ein schwieriges Reiseland.
  • Der lockere Sand weht dann an die Fahrzeuge und umschließt sie Hunderte Meter weit. Ausbuddeln ist unmöglich. Die Autos werden einfach stehengelassen - wie diese lahme Ente.
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  • Algerien war in den 1990er Jahren das Tor zur Sahara. Wer sich den gigantischen Sanddünen stellen und die Wüste durchqueren wollte, konnte einfach mit der Fähre von Frankreich übersetzen. Heute verhindern islamischer Terror und Entführungen die Durchreise. Otto kam damals über Marokko.
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  • Nur 13 Prozent der Sahara sind Sandflächen. Der Rest besteht aus Stein- und Geröllfeldern wie hier.
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  • Auf der Fahrt von Djamet nach Tamanrasset nutzte Otto im offenen Gelände die Spuren der vorausgefahrenen Fahrzeuge
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  • Immer wieder ging Gunther Holtorf mit der Kamera in die Landschaft, um sein kleines blaues Auto vor der gewaltigen Kulisse zu fotografieren
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  • Oasen – wie hier in Zentralalgerien – waren willkommene Anlaufpunkte, um die Wasservorräte zu ergänzen
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  • In Algerien, hier der Grenzbereich zu Marokko, gibt es zahlreiche Oasenstädte mit klassischen Lehmgebäuden, ...
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  • ... hinter denen sich drohend die Sandberge erheben
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  • Nur für die Innenhöfe der sandfarbenen Gebäude benutzten die Bewohner vereinzelt bunte, meist hellblaue Anstriche
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  • Doch die besondere fahrerische Herausforderung blieben die feinsandigen Dünen, durch die sich der relativ schwere und mit 88 PS nicht gerade übermotorisierte Otto kämpfen musste
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  • Ernsthafte Probleme gab es aber trotz der langen Fahrten abseits befestigter Pisten nicht
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  • 290 Kilometer bis zur Wüstenstadt Tamanrasset: Otto trägt einen extra Dieselsack mit 60 Litern auf der Haube. Auf dem Dach sind drei 20-Liter-Kanister. Später wurden noch zwei 60-Liter-Tanks unter dem Boden eingebaut.
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  • Mit etwas Fantasie erkennt man die Umrisse Ottos in dem Felsen – bloß etwas größer
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  • Der Staub der Schotterstrecken drang durch die kleinsten Ritzen der Karosserie
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  • Immer wieder kletterte der begeisterte Fotograf Gunther Holtorf aufs Dach, um Panoramen zu fotografieren ...
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  • ... wie hier mit einer vorbeiziehenden Karawane
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  • Kamele sind in der Sahara noch immer ein wichtiges Transportmittel
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  • Die genügsamen Tiere kommen dank ihrer weichen Fußsohlen gut mit dem Sand klar
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  • Wer mit dem Auto reist, muss dagegen schon mal buddeln oder sich abschleppen lassen. Deswegen ist es immer gut, zu zweit unterwegs zu sein. Hier haben die Holtorfs andere deutsche Reisende, ebenfalls mit Mercedes G, getroffen – und testen die Kletterfähigkeit ihrer Wagen.
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  • Sogar Fahrradfahrer begegneten ihnen von Zeit zu Zeit: Hier radeln zwei Franzosen, vermummt gegen Sand und Sonne. Die Holtorfs gaben ihnen etwas Wasser ab.
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  • Doch längst nicht alle Wüstenfahrer schaffen die Sahara. Immer wieder trafen die Holtorfs auf verlassene Fahrzeuge, die von einem Sandsturm überrascht worden waren.
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  • Video: Algerien - das Land der unbegrenzten Umwege