Weltkarte

Afghanistan

Quer durch ein gefährliches Kriegsgebiet

Einreisedatum 08. Oktober 2005
Kilometerstand 505.470

Hauptstadt Kabul

Größe 652.864 km²

Einwohner 29.800.000

BIP 15,61 Mrd. US-Dollar

Als die Holtorfs mit Otto 2005 von Tadschikistan kommend nach Pakistan übersetzten, war es in dem Land gerade relativ ruhig. Trotzdem hielten sie viele für verrückt. Die Fahrt quer durchs Land verlief aber ohne größere Probleme. Sie statteten dem deutschen Bundeswehrlager in Kunduz ebenso einen Besuch ab wie der Hauptstadt Kabul. Dort kampierten sie im einzigen Biergarten der Stadt. Nach ein paar Tagen reisten sie über den legendären Chaiber-Pass, über den das Land per Lkw versorgt wird, weiter nach Pakistan.
  • Sie werden meist genauso kunstvoll überladen wie sie verziert sind.
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  • Aus Tadschikistan kommend setzten die Holtorfs im Jahr 2005 auf einem Ponton über den Grenzfluss Amu Darya. Angesichts der unsicheren Lage im Land war auf der Route wenig los. Damals war das die einzige Möglichkeit, aus Nordosten ins Land einzureisen.
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  • Am Ufer wurde Otto von Werbetafeln begrüßt
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  • Überall im Land gibt es Kontrollposten. Hier steht Otto auf der Strecke von Kabul nach Jallallabad. Probleme gab es dort aber nie. Die Posten waren immer sehr freundlich.
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  • Oft trafen die Holtorfs am Straßenrand auf die Reste vergangener und aktueller Konflikte. Hier ein abgeschossener sowjetischer Panzer im Norden des Landes.
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  • Noch immer werden Kamele als Transportmittel eingesetzt, meist allerdings abseits der Straßen.
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  • Unterwegs musste Otto immer wieder Schafherden ausweichen, die über die Straßen getrieben wurden, selbst hier auf der Hauptstraße von Kunduz.
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  • Von Masari-Sharif ging es durch den Norden des Landes in Richtung der Hauptstadt Kabul – vorbei an Bamyan, einem Ort, in dem Taliban riesige Buddhastatuen sprengten, die zum Weltkulturerbe zählten.
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  • In den wenigen fruchtbaren Ebenen entlang der Flüsse liegen die Felder. Hier wird Getreide angebaut, in vielen Fällen ist es aber auch Schlafmohn zur Haschisch-Produktion.
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  • Afghanistan besteht zu großen Teilen aus unzugänglichen Berglandschaften, in denen es kaum Straßen gibt.
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  • Vier große Überlandverbindungen führen aus allen Himmelsrichtungen nach Kabul. Otto erreichte die Hauptstadt von Westen kommend.
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  • Der internationale Flughafen war in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder umkämpft. 2005 war die Lage gerade etwas ruhiger.
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  • Trotzdem waren die gepanzerten Fahrzeuge der ISAF-Truppen, hier ein Panzerwagen des italienischen Kontingents, im Straßenbild allgegenwärtig. Alle Soldaten trugen damals kugelsichere Westen. Dennoch gab es während des Besuchs in Kabul auch tödliche Anschläge.
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  • Kabul ist eine Stadt der Gegensätze: Moderne, abgeschottete Villen ...
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  • ... stehen im Gegensatz zu den staubigen Märkten der Millionenstadt, auf denen fast alles zu haben ist. Der größte ist in einem ausgetrockneten Flussbett, das sich durch die Stadt zieht. Gunther Holtorf bewegte sich frei durch die Händlerschar und fotografierte, während Christine Holtorf auf Otto aufpasste.
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  • Geldwechsler erledigen die Arbeit der Banken.
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  • Tuchhändler ersetzen die Textilgeschäfte.
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  • Gemüsehändler haben ein vielfältiges Angebot, das aber für viele Bewohner der Stadt einfach zu teuer ist.
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  • Gewürze und Hülsenfrüchte werden aus Säcken verkauft.
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  • Brot liegt auf offenen Tischen unter Sonnenschirmen.
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  • Fleisch gibt es in offenen Wannen, darunter auch mal gebratene Schafsköpfe.
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  • Viele Überlandstrecken, die hauptsächlich von schweren Lkw genutzt werden, sind nicht asphaltiert. Diese hier führt von Jallallabad zum Chaiber-Pass und dann weiter nach Pakistan. Neben Otto gab es nur noch Taxis, deren Fahrgäste von der Grenze dann mit pakistanischen Taxen weiterreisen.
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  • Otto verließ Kabul gen Osten: Über den Chaiber-Pass, über den ein Großteil der Versorgung des Landes läuft, fuhren die Holtorfs nach Pakistan weiter.
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  • Am Chaiber-Pass trifft man auf pakistanische Lkw, die immer sehr farbenfroh sind – trotz des vielen Staubs.
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  • Video: Afghanistan - durch die Wüste in den Biergarten